Von A bis Z

Das Corona-Lexikon

Immunität, Liquiditätshilfen, Quarantäne: Viele neue Begriffe haben in Zeiten der Coronakrise in unseren Wortschatz Einzug gehalten. Andere bekommen eine ganz neue Bedeutung. Und beinahe täglich ändern sich die Bestimmungen, die vor allem eines bewirken sollen: die Bevölkerung zu schützen. Unser Corona-Lexikon hilft Ihnen bei der Orientierung.

Allgemein

Das Land lockert die strenge Kontaktbeschränkung. Ab 11. Mai ist es erlaubt, dass sich Personen aus zwei verschiedenen Haushalten in der Öffentlichkeit treffen. Bislang war nur das Treffen mit einer einzigen Person aus einem anderen Hausstand zulässig.

Arbeiten

Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten (einschließlich der Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen) ist erlaubt. Zu beruflichen Zwecken sind auch Zusammenkünfte von mehreren Personen zulässig, möglichst im Mindestabstand von 1,5 Metern. Arbeiten Sie wenn möglich von zu Hause aus. Kommunizieren Sie per Telefon, E-Mail oder Online-Chats mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten.

Arbeitsschutz

Arbeitgeber sind verpflichtet, eigenständig für die Arbeitssicherheit ihrer Beschäftigten zu sorgen. Grundlage dafür ist die Biostoffverordnung in Verbindung mit dem Arbeitsschutzgesetz. Präventive Corona-Tests, die nicht der Abklärung eines konkreten Verdachts dienen, müssten von den Arbeitgebern deshalb selbst organisiert werden, etwa durch Beauftragung des Betriebsarztes.

Arzt und Apotheke

Besuche von Ärzten sind ausdrücklich gestattet. Gleiches gilt für das Aufsuchen von Apotheken, Sanitätshäusern, Optikern, Hörgeräteakustikern, Drogerien. Der kassenärztliche Bereitschaftsdienst ist unter Tel. 11 61 17 erreichbar.

Banken

Die im Oldenburger Münsterland vertretenen Geldinstitute appellieren an ihre Kunden, vor jedem Besuch einer Filiale abzuwägen, ob dieser wirklich notwendig ist oder ob das Anliegen auch per E-Mail oder telefonisch geklärt werden kann. Nach Möglichkeit sprechen Sie Ihren Besuch bei der Bank oder Sparkasse zuvor telefonisch ab.

Beerdigungen

Trauerfeiern bzw. Bestattungen dürfen und sollen durchgeführt werden, sind aber auf den engsten Familienkreis zu beschränken. Dazu gehören ausschließlich Ehegatten, Lebenspartnerinnen, Lebenspartner und Verwandte in gerader Linie. Ihre Anzahl ist auf zehn begrenzt.

Blutspenden

Ohne Blutspenden ist die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert. Zurzeit gibt es für die Übertragbarkeit des Corona-Erregers durch Blut und Blutprodukte keine Hinweise. Blutspendetermine sind unter www.drk-blutspende.de aufgeführt. Sie fallen nicht unter die Ausgangsbeschränkungen bzw. das Veranstaltungsverbot.

Bürgertelefon

Für dringende Fragen haben die Landkreise Bürgertelefone eingerichtet.

  • Landkreis Cloppenburg, Tel. 04471 / 155 55
  • Landkreis Vechta, Tel. 04441 / 898 33 33

COVID-19

Die Viruserkrankung COVID-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht. Sie wurde erstmals Ende des Jahres 2019 in der chinesischen Metropole Wuhan beschrieben, entwickelte sich im Januar 2020 in der Volksrepublik China zur Epidemie und breitete sich schließlich zur weltweiten COVID-19-Pandemie aus. Sie verbreitet sich hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion.

Datenschutz

Erkrankte Mitarbeiter müssen ihrem Arbeitgeber die Art ihrer Erkrankung nicht mitteilen, auch nicht bei einer Infektion mit dem Coronavirus. Allerdings wird der Arbeitgeber im Falle eines positiven Befunds, der dem Gesundheitsamt zu melden ist, von behördlicher Seite aus infor-miert. Nur so lassen sich Kontaktpersonen des Infizierten feststellen und untersuchen.

Desinfektionsmittel

Handdesinfektionsmittel können einen Schutz gegen Viren darstellen. Da nicht alle Mittel gleichermaßen gegen Grippeviren schützen, sollte man sich in der Apotheke beraten lassen.

Einzelhandel

Inzwischen dürfen wieder alle Geschäfte öffnen. Die Inhaber müssen allerdings darauf achten, dass die Mindestabstände eingehalten werden und ein Mundschutz getragen wird.

E-Mail-Betrug

Vorsicht: Betrüger versuchen mit oft täuschend echten E-Mails an sensible Daten zu kommen. In keinem Fall sollten in solchen Fällen Angaben gemacht oder Dateianhänge geöffnet werden. Bitte umgehend die Polizei informieren.

Einkaufshilfen

In fast allen Städten und Gemeinden gibt es inzwischen ehrenamtliche Einkaufshilfen. Schauen Sie hier.

Fake News

Nach übereinstimmenden Untersuchungen von Medienwissenschaftlern erreicht die Verbreitung von Falschnachrichten und Verschwörungstheorien im Zuge der Coronakrise ein neues Höchstmaß, zum Beispiel über sogenannte WhatsApp-Kettenbriefe. Der Glaube an Verschwörungstheorien oder falsche Gesundheitstipps führt häufig dazu, dass sich Menschen nicht an die Regeln und Empfehlungen offizieller Stellen halten. Dubios erscheinende Nachrichten sollten deshalb nicht ungeprüft weitergeleitet werden. Bei der Prüfung von Fakten hilft beispielsweise die Internetseite der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/faktenchecks-corona-101.html

Fremdsprachen

Die Bundesregierung informiert in mehreren Sprachen über das Thema. Die Informationen werden laufend erweitert und aktualisiert. https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus

Friseure

Friseure dürfen ab dem 4. Mai wieder ihrer Tätigkeit nachgehen, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln.

Gastronomie

Von Montag, 11. April, an sollen Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten wieder Gäste bedienen dürfen – mit maximal 50 Prozent Auslastung. Andere gastronomische Betriebe werden voraussichtlich in den folgenden Wochen nachziehen.

Häusliche Gewalt

Der Landesfrauenrat Niedersachsen ist besorgt um Mädchen und Frauen, die durch die sozialen Umstände der Corona-Pandemie häusliche Gewalt erfahren. Beratung für die Landkreise Cloppenburg und Vechta: Tel. 04471 / 93 08 30

Hochzeiten

Wenn sie sich nicht kurzfristig verschieben lassen, dürfen Taufen und Trauungen ausschließlich im allerengsten Familienkreis unter Beachtung der Hygienevorschriften gefeiert werden.

Hygiene

Mit einfachen Maßnahmen können Sie dafür sorgen, sich selbst und andere vor Infektionen zu schützen: Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und drehen Sie sich am besten weg. Niesen und husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Waschen Sie regelmäßig und mindestens 30 Sekunden lang ausführlich Ihre Hände mit Wasser und Seife.

Immunität

Wer eine Infektionskrankheit übersteht, ist teilweise lebenslang immun. Beim Coronavirus ist das ebenso wie beim Influenza-Virus nicht der Fall. Allenfalls erwirbt man eine Teilimmunität für mehrere Monate. Eine Impfung könnte die Infektion stoppen.

Insolvenz

Wird ein Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet, müssen die Geschäftsführer derzeit ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, einen Insolvenzantrag stellen. Durch eine Änderung der gesetzlichen Regelungen wird die Insolvenzantragspflicht zunächst bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Die Aussetzung gilt nur, wenn die Insolvenzreife nicht auf die Auswirkungen der Pandemie zurückzuführen ist oder wenn keine Aussichten darauf bestehen, eine eingetretene Zahlungsunfähigkeit zu beseitigen.

Joggen

Sich fit halten, das geht auch in der Coronakrise. Joggen ist eine gute Alternative zum geschlossenen Fitnessstudio. Die frische Luft tut Körper und Geist gut. Wichtig: Laufen in der Gruppe ist tabu. Suchen Sie sich Routen oder Zeiten aus, bei bzw. zu denen Sie allein unterwegs sind.

Kfz-Zulassung

Kfz-Zulassungen werden nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung durchgeführt.

  • Zulassungsstelle Cloppenburg, Tel. 04471 / 155 23
  • Zulassungsstelle Damme, Tel. 04441 / 898 17 91
  • Zulassungsstelle Vechta, Tel. 04441 / 898 17 33
  • Zulassungsstelle Löningen, Tel. 05432 / 595 78 88

Kinderbetreuung

Die private Betreuung von höchstens fünf Kindern, die nicht zum Hausstand der betreuenden Person gehören, ist wieder zulässig. Diese Kinder dürfen jedoch insgesamt aus höchstens drei unterschiedlichen Familien stammen. Die eigenen Kinder der betreuenden Person müssen auf diese Höchstzahl von fünf Kindern angerechnet werden. Wenn ein Kind während des Betreuungszeitraums ausscheidet, kann es nicht durch ein anderes Kind ersetzt werden. Ab 11. Mai nehmen nach Planung des Landes Niedersachsen auch die Kindertagespflegepersonen wieder ihren regulären Betrieb unter Einhaltung zusätzlicher Hygienemaßnahmen auf.

Kirchen

Versammlungen zur Ausübung religiöser Handlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen sind unter strengen Abstands- und Hygienemaßnahmen wieder zulässig. Einige Kirchengemeinden übertragen ihre Gottesdienste im Internet oder bieten dort Informationen an.

Krankenhäuser

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben, dürfen Krankenhäuser, Tageskliniken und Pflegeheime für einen Zeitraum von ebenfalls 14 Tagen nicht mehr betreten. Das gilt auch für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte.

Kurzarbeit

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Liquiditätshilfen

Unternehmen geraten im Zuge der Coronakrise unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten. Bei den Ämtern für Wirtschaftsförderung erfahren Sie, welche Hilfen für Ihr Unternehmen von Land und Bund bereitgestellt werden.

  • Landkreis Cloppenburg, Tel. 04471 / 152 36
  • Landkreis Vechta, Tel. 04441 / 898 26 00

Mobilität

Der StadtBus Vechta hat den Betrieb vorübergehend eingestellt. Auch das ÖPNV-Angebot Moobilplus legt eine Zwangspause ein. Taxen haben auch während der Corona-Krise eine Beförderungspflicht. Wer regelmäßig etwa wegen einer chronischen Krankheit einen Arzt aufsuchen muss, sollte das bereits bei der Bestellung des Taxis ansprechen. So muss der Fahrer keine Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus haben, rät der ADAC. Ein weiterer Tipp: immer hinten rechts ins Taxi einsteigen. Das erhöht den Abstand zur Person hinter dem Steuer maximal.

Nordwestbahn

Die Nordwestbahn hält es sich offen, die Zahl der Verbindungen im Regionalverkehr an die Corona-Situation anzupassen. Entsprechende Hinweise finden sich auf der Website www.nordwestbahn.de. In den Zügen wird der Bereich um den Führerstand mit Absperrband abgesperrt. So soll sichergestellt werden, dass die Triebfahrzeugführer den Zug ohne Fahrgastkontakt verlassen können.

Online-Banking

Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln gewinnt im Zuge der Corona-Krise immer größere Bedeutung. Sollten Sie damit noch nicht vertraut sein, lassen Sie sich von Ihren Bankberatern helfe.

Pflegeheime

Jede Bewohnerin und jeder Bewohner darf von einer bestimmten Person regelmäßig besucht werden. Die Heime müssen dafür die Voraussetzungen (Hygienekonzepte etc.) schaffen.

Postzustellung

Briefe und Pakete werden nach Angaben der Deutschen Post trotz der Corona-Krise noch ohne wesentliche Einschränkungen zugestellt. Auch der überwiegende Teil der Partner-Filialen und DHL-Paketshops ist geöffnet. In Einzelfällen kann es aufgrund von Krankheit oder fehlender Kinderbetreuung zu geänderten Öffnungszeiten oder vorübergehenden Schließungen kommen. Um Paketzusteller vor einer möglichen Infektion besser zu schützen, wird häufig auf die Kundenunterschrift beim Paketempfang verzichtet.

Quarantäne

Wird eine Quarantäne aufgrund einer Infektion oder des engen Kontakts mit einer infizierten Person notwendig, ordnet das Gesundheitsamt die häusliche Absonderung in einem Anruf an und erläutert das weitere Vorgehen. Ein Bescheid mit weiteren Informationen folgt dann zeitnah. Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäne unterliegt, kann auf Antrag Entschädigung nach §§ 56 ff. IfSG erhalten. Voraussetzung ist ein Bescheid des Gesundheitsamts und ein Verdienstausfall.

Risikogruppen

Laut Robert-Koch-Institut können SARS-CoV-2-Infektionen auch bei Personen ohne Vorerkrankungen und jüngeren Alters schwere Verläufe nehmen, doch sind aktuell folgende Risikogruppen definiert: ältere Menschen (steigendes Risiko für schwere Verläufe ab 50 bis 60 Jahren), Raucher, Diabetiker, Patienten mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge, Patienten mit chronischen Lebererkrankungen oder geschwächtem Immunsystem, Krebspatienten.

Schulen

Ab dem 27. April sollen die Abschlussklassen wieder zur Schule gehen. Alle Prüfungen sollen stattfinden, die Prüflinge durch die Rückkehr zum Präsenzunterricht die Möglichkeit erhalten, sich darauf vorzubereiten. Schülerinnen und Schüler, die zu Corona-Risikogruppen gehören, können einzeln geprüft werden. Am 4. Mai sollen nach jetzigem Stand die 4. Klassen wieder in den Unterricht gehen. Danach folgen die Abschluss- und Übergangsjahrgänge des kommenden Schuljahres, also zum Beispiel die 12. Klassen. Wenn die Lage es zulässt, sollen zwischen Ende Mai und Mitte Juni auch die übrigen Jahrgänge in die Schule zurückkehren.

Schutzmasken

Das Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf ist vorgeschrieben.

Schwimmbäder

Schwimmbäder sind ebenso wie Sportanlagen und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen.

Spaziergänge

Spaziergänge zu zweit sind erlaubt, allerdings ist auch hier der Mindestabstand zu anderen einzuhalten.

Steuerstundung

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von Corona stark betroffen zu sein, kann einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Eine plausible Begründung ist beispielsweise, Angehöriger einer stark betroffenen Branche wie Gastronomie oder Tourismus zu sein. Stunden lassen sich die Umsatz-, die Einkommens- und die Körperschaftsteuer. Anträge gehen an das zuständige Finanzamt.

Tankstellen

Tankstellen gelten in Deutschland als Grundversorger und bleiben normal geöffnet. Wichtig auch hier: Halten Sie im Verkaufsraum stets den Mindestabstand und zahlen Sie möglichst mit EC- oder Kreditkarte. Auch Auto- und Fahrradwerkstätten sowie Autowaschanlagen dürfen ihren Betrieb geöffnet halten.

Testzentren

Zentral eingerichtete Testzentren übernehmen die Durchführung der Tests auf das Coronavirus. So werden Arztpraxen und Kliniken entlastet. Die genauen Standorte werden nicht öffentlich bekannt gegeben, um zu verhindern, dass Menschen unaufgefordert und ohne Überweisung durch den Hausarzt vorbeikommen. Für die Koordination der Testzentren ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung zuständig. Er ist unter der deutschlandweit einheitlichen Telefonnummer 116 117 erreichbar.

Tiere

Die Versorgung, Betreuung und Ausführung von Tieren ist nicht eingeschränkt. Im Stall gilt aber gleichermaßen das Abstandgebot von 1,5 Metern zu anderen Menschen.

Übertragungswege

Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass Coronaviren vor allem über eine Tröpfchen- und Kontaktinfektion weitergegeben werden – also durch direktes Anhusten oder Körperkontakt mit einer kranken Person. Eine reine Übertragung über die Luft wurde bisher nicht nachgewiesen. Vermutet wird hingegen, dass auch Infizierte das Virus übertragen können, die noch keine Symptome zeigen. Nach dem aktuellen Stand der Forschung kann es bis zu 72 Stunden auf Oberflächen wie Kunststoff oder Edelstahl überleben. Eine Schmierinfektion ist nicht ausgeschlossen, bislang aber nicht nachgewiesen.

Universität

Auf Anordnung des Präsidiums ist die Universität Vechta seit Mitte 2020 im Notbetrieb. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter https://www.uni-vechta.de/uni/corona/aktuelles/.

Veranstaltungen

Großveranstaltungen wie Schützenfeste, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf-, Stadt- und Straßenfeste sind unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer bis zum 31. August verboten. 

Volkshochschule

Bildungseinrichtungen wie die Kreisvolkshochschule Vechta und die VHS Cloppenburg haben zurzeit ebenso ihren Betrieb eingestellt wie etwa das Bildungswerk Dammer Berge und die Katholische Akademie Stapelfeld. Die Volkshochschule Cloppenburg empfiehlt das kostenlose digitale Wissenschaftsprogramm „wissen live": https://www.vhs-wissen-live.de/vorträge.html

Wochenmärkte

Die Wochenmärkte sind zur Versorgung der Bevölkerung weiterhin geöffnet. Allerdings ist das Angebot in den meisten Fällen deutlich eingeschränkt.

Wohngemeinschaften

Die Bewohner einer WG dürfen gemeinsam das Haus verlassen, sollten aber ihre Personalausweise dabei haben. Als Gruppe vermutlich Gleichaltriger werden sie sicher durch die Ordnungskräfte kontrolliert.

Zusammenhalt

In schwierigen Zeiten rücken die Menschen zusammen. Halten Sie sich bitte an die Verfügungen und Anweisungen, schauen Sie aber auch, wie es Ihren Mitmenschen geht. Und unterstützen Sie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei ihrem Engagement ebenso wie den lokalen Handel und die örtliche Gastronomie, die besonders und den derzeitigen Einschränkungen zu leiden haben.